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Die Erfindung des Lebenslaufs. Die Kunst, über sich selbst zu erzählen. Eine Kulturgeschichte der Bewerbung
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Die Erfindung des Lebenslaufs. Die Kunst, über sich selbst zu erzählen. Eine Kulturgeschichte der Bewerbung

Die Erfindung des Lebenslaufs. Die Kunst, über sich selbst zu erzählen. Eine Kulturgeschichte der Bewerbung

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Die Erfindung des Lebenslaufs. Die Kunst, über sich selbst zu erzählen. Eine Kulturgeschichte der Bewerbung

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Die Geschichte

Entwirf dich selbst. Sonst tut es keiner.
Über die Herausforderung, immer die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat zu sein

Der moderne Mensch ist ein Arbeitssuchender. Seit dem späten 18. Jahrhundert gehört die Bewerbung zu den zentralen Kulturtechniken unserer Gesellschaften – eine Form der Selbstdarstellung unter Konkurrenzbedingungen und hoher Unsicherheit. Aus Bittschriften wurden Werbetexte, aus Lebenserfahrung Qualifikationsprofile.

Timo Luks erzählt die Geschichte dieser Praxis vom späten 18. Jahrhundert bis heute anhand zahlreicher Archivfunde, die oft ebenso komisch wie aufschlussreich sind. Er zeigt, wie sich die Ansprüche ans Erzählen über uns selbst gewandelt haben: Wie Leistungs- und Erwartungsdruck auf dem Stellenmarkt an Fahrt aufnahm, Menschen lernten, sich marktkonform zu präsentieren, Privates strategisch einzusetzen und sich als »ideale Kandidaten« zu stilisieren.

Eine kluge, lebensnahe Analyse unseres Ringens um Anstellung und Anerkennung – und warum das Erzählen über sich selbst manchmal gelingt und manchmal gründlich misslingt.

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Entwirf dich selbst. Sonst tut es keiner.
Über die Herausforderung, immer die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat zu sein

Der moderne Mensch ist ein Arbeitssuchender. Seit dem späten 18. Jahrhundert gehört die Bewerbung zu den zentralen Kulturtechniken unserer Gesellschaften – eine Form der Selbstdarstellung unter Konkurrenzbedingungen und hoher Unsicherheit. Aus Bittschriften wurden Werbetexte, aus Lebenserfahrung Qualifikationsprofile.

Timo Luks erzählt die Geschichte dieser Praxis vom späten 18. Jahrhundert bis heute anhand zahlreicher Archivfunde, die oft ebenso komisch wie aufschlussreich sind. Er zeigt, wie sich die Ansprüche ans Erzählen über uns selbst gewandelt haben: Wie Leistungs- und Erwartungsdruck auf dem Stellenmarkt an Fahrt aufnahm, Menschen lernten, sich marktkonform zu präsentieren, Privates strategisch einzusetzen und sich als »ideale Kandidaten« zu stilisieren.

Eine kluge, lebensnahe Analyse unseres Ringens um Anstellung und Anerkennung – und warum das Erzählen über sich selbst manchmal gelingt und manchmal gründlich misslingt.